Diasporaopfertag/Diasporakollekte

„Werde Hoffnungsträger!“ Das ist das Leitwort der diesjährigen Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerkes. Hoffnungsträger in der Welt von heute zu sein, ist die Berufung und der Auftrag von uns Christen. Die christliche Hoffnung erwächst aus dem Glauben an Jesus Christus. Sie schenkt uns und der ganzen Gesellschaft Orientierung, Mut und Kraft.

Auch in der Diaspora Nord- und Ostdeutschlands, Nordeuropas und im Baltikum wollen katholische Christen Hoffnungsträger sein. In Regionen, in denen die große Mehrheit anders- oder nichtgläubig ist, geben sie der Frohen Botschaft des Evangeliums ein Gesicht. Sie sprechen Menschen, denen der Glaube fremd geworden ist, auf Gott an. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt unsere Glaubensschwestern und -brüder dort mit jährlich etwa 1.200 Projekten. Es fördert die Ausbildung von Frauen und Männern, die in der Seelsorge tätig sind. Es hilft Räume zu schaffen für Begegnung und Gebet, für Kinder- und Jugendarbeit sowie für den Dienst an jenen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Auch katechetisches Material und Fahrzeuge für die weiten Wege in den Gemeinden werden vom Bonifatiuswerk mitfinanziert.

Die Kollekte ist für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken bestimmt. Als Hilfswerk für den Glauben unterstützt es katholische Christen, die ihren Glauben als Minderheit, in der Diaspora, leben müssen. Besonders in Nord- und Ostdeutschland und in Nordeuropa sowie in Estland und Lettland fördert es vielfältige Projekte und Initiativen, um den Katholiken dort die Erfahrung einer Gemeinschaft im Glauben zu ermöglichen, denn keiner soll alleine glauben.

Begünstigter Empfänger: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken

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