Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung

 

Krankheitsbedingte Mangelernährung –

Was ist das eigentlich?

Krankheitsbedingte Mangelernährung entsteht, wenn man aufgrund einer Erkrankung oder wegen altersbedingter Einschränkungen nicht mehr richtig essen und trinken kann. Menschen, die an Krebs, Darmerkrankungen oder einer besonderen Stoffwechselstörung leiden, sind häufig auch von krankheitsbedingter Mangelernährung betroffen.

Appetitmangel, Übelkeit und Erbrechen, Schwierigkeiten beim Essen oder eine gestörte Nahrungsverwertung verursachen langfristig einen extremen Gewichtsverlust sowie eine massive Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Unbehandelt tödlich

Insbesondere bei Tumorerkrankungen wird krankheitsbedingte Mangelernährung als typische Begleiterscheinung häufig weder erkannt noch behandelt. Dabei erkranken jährlich ca. 500.000 Menschen an Krebs. Über die Hälfte von ihnen weist bereits bei der Diagnosestellung einen deutlichen Gewichtsverlust auf. Mehr als 50.000 Tumorpatienten sterben pro Jahr jedoch nicht an ihrer Krebserkrankung, sondern an den Folgen der körperlichen Auszehrung, weil sie nicht ausreichend versorgt werden. Anders ausgedrückt: sie verhungern.

Mangelernährung ist jedoch nicht nur eine typische Begleiterscheinung schwerer Erkrankungen, sondern auch des zunehmenden Alters. Eine Studie aus dem Jahr 2006 zeigt, dass jeder vierte Krankenhauspatient mangelernährt ist. Am häufigsten wurde Mangelernährung dabei in geriatrischen und onkologischen Abteilungen beobachtet.

Wer um sein Leben kämpft, braucht Kraft und Energie

Menschen, die an krankheitsbedingter Mangelernährung leiden, haben eine schwere, oft lebensbedrohliche Grunderkrankung. Durch krankheitsbedingte Mangelernährung verschlechtern sich sowohl Krankheitsverlauf als auch Prognose. Der Verlust von Körperkraft, Leistungsfähigkeit und Mobilität bedeutet eine massive Einbuße an Lebensqualität für die Patienten. Belastende Therapien werden schlechter vertragen oder müssen sogar abgebrochen werden, die Sterberate steigt.

Die Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung setzt sich dafür ein, die Versorgungslage betroffener Patienten zu verbessern, vor allem durch den deutschlandweiten Aufbau von ambulanten ernährungsmedizinischen Einrichtungen. Weitere Ziele sind die Etablierung medizinischer Standards in der Behandlung mangelernährter Patienten sowie die Förderung von Wissenschaft und Forschung im ernährungsmedizinischen Bereich.

Die Arbeit der Deutschen Stiftung gegen Mangelernährung  (DSGME)

Die Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung arbeitet zu 100% spendenfinanziert. Unser Ziel ist es, die Not der Betroffenen zu lindern und ihre Situation zu verbessern. Dabei verfolgen wir verschiedene Ansatzpunkte:

Versorgungsstandard etablieren

Wir setzen uns dafür ein, dass die ernährungsmedizinische Betreuung insbesondere bei Risikopatienten als therapeutischer Standard etabliert und in die Gesamtbehandlung integriert wird.

Versorgungslücken schließen

Menschen, die an krankheitsbedingter Mangelernährung leiden, sollten nicht Hunderte von Kilometern fahren müssen, um kompetente Hilfe zu erhalten. Deshalb finanzieren wir den bundesweiten Aufbau von Ernährungsambulanzen und Versorgungszentren. So soll langfristig eine wohnortnahe Betreuung sichergestellt werden.

Wir fördern Information, Aufklärung, Forschung und Wissenschaft

Krankheitsbedingte Mangelernährung ist ein weit verbreitetes, aber bisher kaum wahrgenommenes Problem mit verheerenden Folgen für die Betroffenen.

Erst wenn Patienten, Angehörige, Ärzte sowie die Verantwortlichen in der Pflege und bei den Krankenkassen über die Ursachen und Folgen Krankheitsbedingter Mangelernährung informiert sind, kann den Erkrankten dauerhaft und wirksam geholfen werden.

Die Zukunft im Blick

Die Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung finanziert und fördert Forschung und Wissenschaft im Bereich der Ernährungsmedizin. Damit all diejenigen, die von krankheitsbedingter Mangelernährung betroffen sind, auch zukünftig darauf vertrauen können, eine optimale und auf aktuellste medizinische Erkenntnisse gestützte Therapie zu erhalten.

Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten: wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Herzlichst, Ihre Claudia Perk

 

Kontakt

Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung
Prof. Dr. Markus Masin
Alter Steinweg 34
48143 Münster

Telefon: 02513222830
E-Mail Adresse:

Internet:
http://www.dsgme.org

Unsere Projekte

Ambulante Versorgungseinrichtungen

Ohne Unterstützung geht es nicht

An krankheitsbedingter Mangelernährung leiden alte Menschen ebenso wie junge. Sie kann jeden treffen, der sich heute noch gesund fühlt: Ihre Angehörigen, Ihre Freunde, Sie selbst.

Die ernährungsmedizinische Versorgungssituation der Betroffenen ist nach wie vor schlecht: es gibt viel zu wenige ambulante Einrichtungen, so dass die Patienten häufig sehr weite Anfahrten zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in Kauf nehmen müssen.

Die Deutsche Stiftung gegen Mangelernährung setzt sich vor allem dafür ein, die Versorgungslage der betroffenen Patienten zu verbessern. Mit den Spenden werden Ernährungsmedizinische Zentren, Ambulanzen und Sprechstunden eingerichtet und betrieben. So soll langfristig ein deutschlandweites Versorgungsnetz etabliert werden, und jedem Patienten eine wohnortnahe Anlaufstelle zur Verfügung stehen.

Doch der Aufbau und Unterhalt von dieser Einrichtungen ist aufwändig und kostet viel Geld. Deshalb brauchen wir die Unterstützung von Menschen, die unser Engagement in dieser Sache mittragen! Jeder gespendete Euro hilft uns, schwer kranke Menschen angemessen zu versorgen, und ihnen auf diesem Wege mehr Lebensqualität und Lebenszeit zu schenken.

 

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