Geschwister-Fritz-Stiftung Ornamenta Ecclesiae Conservanda

Wir, die Geschwister Fritz, sind unmittelbar neben der bedeutenden romanischen Prämonstratenser-Stiftskirche von Cappenberg groß geworden und daher mit dem liturgischen Leben der dortigen Pfarrgemeinde aufgewachsen.

Aus dieser Lebenserfahrung wissen wir, wie wichtig für Gegenwart und Zukunft das geistige Weiterleben der ererbten Kirchen und ihrer Ausstattung ist. Hinzu kommen unsere beruflichen Erfahrungen: Johann Michael Fritz hat langjährig als Museumskonservator und Professor für Kunstgeschichte gewirkt, Andrea Gabriele Fritz ist ehrenamtlich für liturgischen Blumenschmuck und im Küsterdienst tätig.

Deshalb möchten wir mit unserer Stiftung dazu beitragen, die ORNAMENTA ECCLESIAE zu erhalten, das heißt Goldschmiedewerke, Paramente, Gemälde, Skulpturen und sonstige Geräte, vorzugsweise die älteren, um sie für spätere Generationen und – falls möglich – für ihre weitere liturgische Verwendung zu bewahren.

Dazu sind Mittel für Pflege und Restaurierung notwendig. Außerdem muss bei jungen Theologen und Kunsthistorikern die Kenntnis von liturgischer Funktion und geschichtlicher Bedeutung gefördert werden (etwa durch Veranstaltungen, Vorträge, eventuell durch einen Preis oder Druckkostenzuschüsse). Diesem Zweck soll unsere Stiftung dienen und zwar im Rahmen des Bistums Münster bei der Abteilung Bauwesen, Gruppe Kunstpflege des dortigen Generalvikariats. Die Verwaltung der rechtsfähigen Stiftung wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn wahrgenommen.

Kontakt

Geschwister-Fritz-Stiftung Ornamenta Ecclesiae Conservanda
Dr. Udo Grote
Magdalenenstr. 2
48143 Münster

Telefon: 0251-495-274
E-Mail Adresse:

Unsere Projekte

Allgemeine Spende

Ascheberg, St. Lambertus
Gemälde „Christus und die Samariterin“ von Abraham Bloemaert, um 1605 (vor und nach der Restaurierung)

Viele religiöse Kostbarkeiten aus 1200 Jahren sind in den Kirchen des Bistums Münster überliefert. Sie wurden von einzelnen Stiftern oder Kirchengemeinden oft unter großen finanziellen Anstrengungen im Laufe der Jahrhunderte zur Ehre Gottes geschenkt und bilden die zentralen Ausstattungsstücke des Kirchenraumes. Von besonderer Bedeutung sind die silbernen und goldenen liturgischen Geräte für den Messgebrauch, die in den Sakristeien aufgewahrt und für den Gottesdienst genutzt werden, sowie die überaus kostbaren religiösen Textilien.

Zahlreiche Kunstwerke sind durch die Nutzung, aber auch durch die klimatischen Bedingungen in den Kirchen sowie durch Insekten- und Pilzbefall geschädigt und bedürfen dringend der fachgerechten Restaurierung. Im Bistum Münster hat sich eine besonders große Anzahl von Kunstwerken erhalten. Viele davon sind von internationalem Rang und bilden Höhepunkte der Kunst- und Religionsgeschichte Europas. Wegen der gewaltigen Zahl der erhaltenen Werke besteht oft die große Schwierigkeit, eine Restaurierung zu finanzieren. Vielfach können nur einzelne Notmaßnahmen erfolgen. Wie groß der Erfolg einer Restaurierung ist, zeigen Kunstwerke, die nach schweren Schäden restauriert und geradezu wieder „zum Leben erweckt“ werden.

Sowohl Zuwendungen zu Einzelmaßnahmen, Übernahme von Patenschaften für Kunstwerke oder Zustiftungen zum Stiftungsvermögen sind sehr willkommen. Sie führen dazu, dass viele Kunstwerke vor dem Verfall gerettet werden können, damit sie als Zeugen der großen christlichen Tradition weiterhin der Kirche dienen.

Kasel aus Rees

Rees, St. Mariä Himmelfahrt
Kasel aus dem Kloster Marienbaum, um 1550/60 (restaurierter Zustand)

 

 

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