Bistum Münster

Welttag der Kommunikationsmittel

Botschaft von Papst Franziskus
zum 55. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel


"Komm und sieh" (Joh 1,46).
Kommunizieren, indem man den Menschen begegnet, wo und wie sie sind


Liebe Brüder und Schwestern,
die Einladung, "zu kommen und zu sehen", von der die ersten stimulierenden Begegnungen Jesu
mit den Jüngern geprägt sind, ist auch die Methode jeder echten menschlichen Kommunikation.
Um die Wahrheit des Lebens, das zur Geschichte wird, erzählen zu können (vgl. Botschaft zum
54. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 24. Januar 2020), ist es notwendig, die bequeme
Überheblichkeit des "Weiß ich schon!" abzulegen und sich in Bewegung zu setzen; zu gehen, um
zu sehen, bei den Menschen zu sein, ihnen zuzuhören und die Anregungen der Wirklichkeit zu
sammeln, die uns unter vielerlei Gesichtspunkten immer wieder überraschen wird. »Halte staunend
die Augen offen für das, was du siehst, und lass deine Hände von frischer Lebenskraft erfüllt
sein, damit die anderen, wenn sie dich lesen, mit eigenen Händen das pulsierende Wunder
des Lebens berühren«, riet der selige Manuel Lozano Garrido1 seinen Journalistenkollegen. Ich
möchte daher die diesjährige Botschaft dem Aufruf "komm und sieh" widmen, als Anregung für
jede kommunikative Ausdrucksform, die klar und ehrlich sein will: in der Redaktion einer Zeitung
ebenso wie in der Welt des Internets, in der alltäglichen Verkündigung der Kirche wie in der politischen
oder gesellschaftlichen Kommunikation. "Komm und sieh" ist die Art und Weise, auf die
der christliche Glaube mitgeteilt wird, beginnend bei jenen ersten Begegnungen an den Ufern des
Jordan und des Sees Gennesaret.

 

Um die Bedeutung und den Stellenwert der Medien zu betonen und zu fördern, soll ihnen in allen Diözesen ein besonderer Tag gewidmet werden, an dem für die katholische Medienarbeit gebetet und gesammelt wird.

  

Begünstigter Empfänger:

1/3 verbleibt im Bistum Münster

2/3 geht zum Verband der Diözesen Deutschlands

Infos & Kontaktdaten der

Organisation

Von Weeze am Niederrhein bis Wadersloh an den Beckumer Bergen, von Werne am nordöstlichen Ruhrgebietsrand bis zur Nordseeinsel Wangerooge: Das Bistum Münster ist nicht nur vielfältig, sondern mit fast zwei Millionen Katholiken auch die zweitgrößte Diözese Deutschlands. Es besteht zum einen aus dem Münsterland und dem oberen Niederrhein in Nordrhein-Westfalen sowie zum anderen aus dem Offizialatsbezirk Oldenburg in Niedersachsen. Diese historisch einmalige Zweiteiligkeit des Bistums entstand aus der Anpassung kirchlicher Bezirke an die damals neuen, politischen Grenzen nach dem Wiener Kongress von 1815. Begonnen hatte die Geschichte des Bistums 805 mit der Einsetzung des heiligen Liudger als dem ersten Bischof von Münster.

Bistum Münster
Spiegelturm 4
48143 Münster

Ansprechpartner/in:
Frau Ruth Lübbers
Telefon: 0251495334

luebbers@bistum-muenster.de
http://www.bistum-muenster.de

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