Caritasverband Leipzig e. V.

Kindertagesstätte Don Bosco am Campus Lorenzo

In der Kath. Pfarrei St. Laurentius in Leipzig-Reudnitz wurde am 1. Oktober 2019 die neue Caritas Kindertagesstätte Don Bosco eröffnet.

Die Kita ist Teil des Projektes "Campus Lorenzo" mit verschiedenen sozialen Betreuungs- und Wohnprojekten, der Kath. Pfarrei Heilige Maria Magdalena Leipzig - Ost
und der Johanniter-Akademie als Ausbildungsstätte im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Die Kita wurde als Neubau mit 124 Plätzen errichtet, die sich auf 40 Krippen- und 84 Kindergartenplätze für Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt sowie die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf verteilen.

Die Kita ist nach dem heiligen Don Johannes Bosco (1815 - 1888) benannt. Don Bosco setzte sich als Priester und Pädagoge in Turin/Italien in besonderer Weise für arme und vernachlässigte Kinder und Jugendliche ein. Wie kein anderer hat er mit seinem ganzen Lebenswerk junge Menschen begleitet. Ihnen Heimat und Geborgenheit zu geben, Bildung und Ausbildung zu ermöglichen, die Freizeit mit ihnen zu teilen und auf dem Weg zum Erwachsensein einfach für sie da zu sein, das war Don Boscos Programm. Mit seiner pädagogisch-pastoralen Arbeit setzte Don Bosco zu damaligen Zeit Maßstäbe. Sein Engagement und seine Pädagogik prägen die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit bis heute.

Konzeptionelle Schwerpunkte

Die Caritas Kindertagesstätte soll ein Ort für Kinder, ihre Familien und Mitarbeiter sein, in dem sie sich wohlfühlen und man sich miteinander auf Augenhöhe begegnet, Gemeinschaft erlebt, ganzheitliches Lernen und Spielen möglich ist und Betreuung und Unterstützung erfährt.

Der Caritasverband Leipzig e. V. ist Träger der Einrichtung. Wir sind eine katholische Einrichtung. Unser religionspädagogisches Profil hat seine Wurzeln in der katholischen Soziallehre und im christlichen Menschenbild. Dabei betonen wir die Einzigartigkeit eines jeden Kindes, das es ein Geschöpf Gottes ist und so angenommen, gewünscht und geliebt wird, wie es ist. Die Gleichwertigkeit eines jeden Menschen ist unser oberstes Gebot, unabhängig von Herkunft und Religion. Dies spiegelt sich im Miteinander und in der Atmosphäre im Haus wieder. Religiöse Angebote sind feste Bestandteile im Tagesablauf.

Die Kindertagesstätte ist eine 3-geschossige Einrichtung mit einem Erdgeschoss, 2 Obergeschossen, einer Freispielfläche für Krippenkinder und je einer Freispielfläche im Garten und auf dem Dach für die Kindergartenkinder.

Ein Aufzug ist für Kinder mit Integrationsbedarf vorhanden.

Im Erdgeschoss befinden sich die Krippengruppen. Die Kinder entdecken die Welt in der Geborgenheit ihrer Nestgruppe. In jedem Gruppenraum befindet sich eine Podestlandschaft, welche den Kindern vielfältige Möglichkeiten der Bewegungserfahrung bietet und zum Entdecken und Spielen einlädt. Es gibt einen separaten Schlafraum eine eigene Freispielfläche im Garten. Die Eingewöhnung erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell.

Der Kindergartenkinder (erstes und zweites Obergeschoss) haben ihre feste Stammgruppe und erleben im Tagesablauf offene und gruppenübergreifende Angebote. Die Gruppenräume sind Aktionsräume und spiegeln Bildungsthemen entsprechend des Sächsischen Bildungsplanes wider. Jeder Raum verfügt über eine thematische Spielidee, welche den Kindern vielfältige Lern- und Spielimpulse bietet. Neben den Gruppenräumen gibt es im Kindergartenbereich einen Bewegungsraum (Mehrzweckraum), 2 Räume für differenziertes Arbeiten (Beratungszimmer, Kinderküche/Labor)

Das Raumkonzept unterstützt die Idee, dass die Bildungserfahrungen in Interaktionsbeziehungen und Gruppenprozessen eingebettet sind und die Kinder sich die Welt im dialogischen Miteinander zwischen den Gleichaltrigen und zwischen Erwachsenem und Kind aneignen. In der Einrichtung gibt es verbindliche Regeln und Strukturen (z.B. Tagesablauf, für die Freispielzeit, für die Wachgruppe u.v.m.), die den Kindern Sicherheit für ihr selbständiges Lernen und Spielen geben.

Die Übergänge von Krippe in den Kindergarten bzw. die Eingewöhnung in den Kindergarten werden bewusst gestaltet. Dies erfolgt in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Ebenso wird der Übergang von Kindergarten in Schule als sensibler und bedeutsamer Entwicklungsschritt bewusst gestaltet.

In unserer Einrichtung leben wir ein christliches Miteinander. Die religionspädagogische Arbeit kennzeichnet unsere Kindertagesstätte. Religiöse Angebote werden feste Bestandteile im Tagesablauf (wie z.B. Morgenkreis, religiöse Runde - lesen und erklären biblischer Geschichten¸ gemeinsame Dank- und Tischgebete, singen christlicher Lieder) sein. Im Jahresverlauf orientieren wir uns am christlichen Jahreskreis und erleben mit den Kindern gemeinsam Advent und Weihnachten, die Heiligen Drei Könige, Fasching, die Fastenzeit und Ostern, Pfingsten, Erntedank, Christkönig und das Patronatsfest unserer Kita. Dabei orientieren wir uns immer auch an den existentiellen Sinnfragen der Kinder, laden sie ein, ihre eigenen Erfahrungen zu machen und mit uns über religiös geprägte Werte und Einstellungen zum Leben zu sprechen. Direkt an die Kindertagesstätte grenzt die katholische Pfarrei St. Laurentius an, mit der es eine enge Kooperation gibt.  

Die Mittagessenversorgung erfolgt nach dem Cook&Chill Prinzip.

Infos & Kontaktdaten der

Organisation

Der Caritasverband Leipzig e. V. ist einer von acht Ortscaritasverbänden im Bistum Dresden-Meißen. Der Zuständigkeitsbereich des Vereins umfasst das Dekanat Leipzig und entspricht mit insgesamt ca.780.000 Einwohnern dem Gebiet Stadt Leipzig und dem Landkreis Leipzig. Die Pfarrgemeinden sind für den Verband wichtiges Bindeglied und christliche Basis für die caritative Arbeit in der Diaspora. Der Verband hat zur Zeit 367 hauptamtliche Mitarbeiter, 192 ehrenamtliche Helfer und rund 389 persönliche Mitglieder.

Seit über 100 Jahren nah am Menschen

Der Caritasverband Leipzig e. V. blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Vor 100 Jahren war Superior Jakob Stranz die treibende Kraft für die Gründung des Caritas-Ausschusses in Leipzig. Er versuchte mit großem Weitblick zukunftsfähige Strukturen in der Großstadt Leipzig aufzubauen und hatte stets die Alltagsnöte der Bevölkerung im Blick. Die erste große organisatorische Aufgabe des damals noch als Ausschuss bezeichneten Verbandes bestand darin Sachspenden an die Menschen in Leipzig zu verteilen, die in den Nachkriegsjahren unter Kälte und Hunger litten. Neben der Nothilfe gegen Hunger und Armut trat in den 1920er Jahren die Fürsorge für Kinder, Jugendliche und Familien stärker in den Fokus des Caritasverbandes Leipzig e. V. Noch heute ist dieser Aufgabenbereich der größte im Verband.

Caritas - fest verankert in der sozialen Infrastruktur Leipzigs

Vieles hat sich seit den Anfängen verändert, aber die Not von Menschen hat es zu jeder Zeit gegeben. Die jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Einflüsse haben die Arbeit der Caritas wesentlich geprägt. In über 50 Jahren Diktatur blieben die Entwicklungsmöglichkeiten des kirchlichen Wohlfahrtsverbandes begrenzt und erforderten einen Rückzug auf die innerkirchlichen Strukturen. Seit der Wiedervereinigung und mit der Wiedergründung des Verbandes im Januar 1991 konnte sich die Caritas in Leipzig neu entfalten. Unterdessen ist der Verband in vielfältigen sozialen Arbeitsfeldern tätig und fest im Hilfesystem der Stadt verankert.

 

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Caritasverband Leipzig e. V.
Elsterstraße 15
04109 Leipzig

Ansprechpartner/in:
Nina Draxlbauer
Telefon: 03419636166

spenden@caritas-leipzig.de
http://www.caritas-leipzig.de

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